Sanitärservice Stuttgart Anrufen01579 2841438
Kehrwochen-Wochenplan Notfall: der Zeiger steht auf Notfall-NummerKehrwocheNotfallMoAbflüsseDiArmaturenMiWarmwasserDoKeller und RückstauFrLeitungenSaAußenhahn und RinneSoNotfall-Nummer

Notfall

Lichtschacht und Kellerzugang bei Starkregen sichern

Wasser sucht sich den tiefsten Weg, und der führt bei Starkregen oft in Lichtschacht, Kellertreppe oder Garagenzufahrt. Es gilt zu klären, wo das Gebäude verletzlich ist, welche Vorbereitungen Sie selbst treffen und wann ein Fachbetrieb sinnvoll ist.

Anrufen · 01579 2841438

Hand schließt das Hauptabsperrventil am Hausanschluss

Die Schwachstellen kennen

  1. Lichtschächte liegen tiefer als das Gelände und sammeln Regenwasser. Läuft ihr Ablauf zu, steigt der Pegel, bis das Wasser über die Schwelle in den Keller drückt. Ähnlich verhält sich eine Kellertreppe außen: Ohne Gefälle und funktionierenden Ablauf wird sie zur Badewanne. Ein Gitterrost darüber hält zwar Laub ab, aber kein ansteigendes Wasser.

  2. Dazu kommen Türen und Fenster, die bündig mit dem Boden abschließen, sowie Garagenzufahrten, die zum Haus hin abfallen. Kellerfenster ohne Dichtung lassen Wasser ungehindert durch. Auch Kabel- und Rohrdurchführungen durch die Außenwand können undicht sein, wenn die Wanddichtung altert, und sie sind von innen oft hinter Regalen oder Verkleidungen versteckt.

  3. Schauen Sie bei Trockenwetter einmal gezielt hin: Wo sammelt sich Wasser, wohin verläuft das Gefälle, wo hängen Laub und Erde im Ablauf? Ein Foto vom Zustand hilft später beim Vergleich, und eine kurze Skizze mit Fließrichtungen zeigt, wohin Wasser bei Starkregen laufen würde. Ein Gefälle zum Haus hin ist ein Alarmzeichen, das Sie notieren und bei Gelegenheit prüfen lassen.

Ablauf freihalten, Schwelle erhöhen

  • Der wichtigste Handgriff ist der freie Ablauf. Räumen Sie Laub, Schlamm und Erde aus dem Schacht und kontrollieren Sie mit einem Eimer Wasser, ob es gleichmäßig versickert oder in den Kanal abfließt. Steht es dort lange, ist der Ablauf verstopft oder an einen zu kleinen Strang angeschlossen.

  • Eine einfache Schutzmaßnahme ist eine Abdeckung, die den Lichtschacht überdacht oder gegen Wasser abdichtet. Stufenlose Aufsätze erhöhen die Kante, an der das Wasser überläuft. Mobile Dammbalken für Türen und Zufahrten lassen sich vorab bereitstellen, damit sie nicht erst gesucht werden müssen. Verankern Sie die Abdeckung, damit sie bei Sturm nicht verrutscht.

  • Beachten Sie, dass solche Systeme Ihnen nur Zeit verschaffen. Sie ersetzen keine Abdichtung und keinen Rückstauschutz im Abwassersystem. Mehr zum Zusammenspiel erklärt der Ratgeber Kellerablauf prüfen und sauber halten, der auch zeigt, was bei Bodenabläufen im Keller zu prüfen ist.

Das steht bei Ihnen an? Fragen Sie nach.01579 2841438

Im Starkregenfall

Hält ein Unwetter an, tragen Sie Wertsachen aus dem Keller ins Obergeschoss und stellen Sie Kartons auf Paletten oder Regale.

Heizöltanks, Tiefkühltruhen und Elektroverteiler gehören nicht ins Wasser. Erreicht das Wasser Steckdosen oder Geräte, meiden Sie den Bereich vollständig; den Strom nimmt eine Elektrofachkraft vom Netz.

Pumpen Sie nicht kopflos aus. Wird das Wasser zu schnell abgepumpt, während das Erdreich außen noch gesättigt ist, kann Druck auf Kellerwände entstehen. Pumpen Sie schrittweise und prüfen Sie, wie sich der Pegel verhält. Bei unklarer Lage rufen Sie an; ein unabhängiger Fachbetrieb aus der Region wird vermittelt.

Rückstau gehört dazu

  • Bei Starkregen füllt sich auch der Kanal. Steigt der Pegel über die Rückstauebene, drückt Abwasser durch Ablaufstellen im Keller zurück ins Haus. Kellerablauf, Waschbecken oder Dusche können überlaufen, auch wenn der Lichtschacht trocken bleibt. Beide Probleme treten oft gleichzeitig auf. Wer nur den Lichtschacht schützt, übersieht diesen zweiten Weg.

  • Ein Rückstauverschluss oder eine Hebeanlage verhindert diesen Weg. Sie müssen regelmäßig von Fachkundigen gewartet werden, damit sie im Ernstfall funktionieren; wie das abläuft, beschreibt der Ratgeber Rückstauverschluss und Hebeanlage warten lassen. Ein Rückstauschutz, der seit Jahren nicht bewegt wurde, kann klemmen. Die Seite Hebeanlage beschreibt, wann sie nötig wird und was der Betrieb prüft.

  • Besprechen Sie größere Maßnahmen wie Abdichtung der Außenwand, tiefer liegende Entwässerung oder einen Pumpenschacht mit Bauexperten und Sanitärbetrieb gemeinsam. Der Sanitärbetrieb prüft die Abwasserseite; für die Abdichtung des Gebäudes sind andere Gewerke gefragt. So entsteht ein Konzept, das Wasser von außen und aus dem Kanal berücksichtigt.

Vor dem Unwetter durchgehen

Häufige Fragen

Reicht eine Abdeckung auf dem Lichtschacht aus?

Sie hält Laub und Spritzwasser ab, schützt aber nicht vor ansteigendem Wasser, das von der Seite oder über den Ablauf drückt. Ein freier Ablauf und eine höhere Kante bleiben die Grundlage. Bei starker Belastung ist die Beratung durch einen Fachbetrieb sinnvoll.

Soll ich bei Wasser im Keller selbst abpumpen?

Erst wenn die Elektrik sicher ist und das Erdreich draußen nicht mehr gesättigt ist. Pumpen Sie in Stufen und beobachten Sie den Pegel. Bei Zweifeln sollte ein Fachbetrieb Pumpe, Leitung und Zustand der Anlage prüfen. Hohe Pegel verändern den Druck an Kellerwänden.

Was bringt ein Wasserstandsmelder im Keller?

Ein Sensor meldet Wasser am Boden per Alarmton oder aufs Handy. Er verkürzt die Zeit bis zur Reaktion, verhindert den Schaden aber nicht. Kombiniert mit einer Pumpe oder einem Absperrventil wird er zum Teil eines Schutzkonzepts.

Für Rohr, Abfluss und Warmwasser: anrufen.

Jetzt · 01579 2841438